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Neue Punkteregeln im Biathlon

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Ende November startet der Biathlon-Weltcup 2022/23 – mit einigen neuen Regeln bei der Punktevergabe für die Weltcup-Wertungen.
© getty images/David Lidstrom

Der Biathlon-Weltverband (IBU) hat einige Regeländerungen in Bezug auf die Weltcup-Punkte beschlossen. Das Wichtigste im Überblick.

In der kommenden Weltcup-Saison (2022/23) wird es im Biathlon Hinblick auf die Vergabe der Weltcup-Punkte einige Änderungen geben. Für die Rennen bei den Weltmeisterschaften (2023 in Oberhof) wird es anders als zuletzt keine Weltcup-Punkte mehr geben. Damit sollen die Titelkämpfe einen Status als für sich stehendes „Flaggschiff-Event“ des Biathlon erhalten.

Abgeschafft werden zudem die Streichresultate (bisher zwei), was bisher vor allem bei krankheits- oder verletzungsbedingten Ausfällen den Schaden für die betroffenen Athleten begrenzte oder die Möglichkeit für eine Pause eröffnete. Aufgefangen werden soll dies nun, indem die Punktvergabe für die Rennen geändert wurde. Die ersten 5 eines Wettkampfes erhalten nun (deutlich) mehr Punkte: 90, 75, 60, 50, 45 und 40 statt bisher 60, 54, 48, 43, 40 und 38.So haben laut IBU „Athleten, wenn sie Rennen wegen Krankheit verpassen trotzdem die Möglichkeit haben werden, die Kristallkugeln zu gewinnen“.

Topstar Johannes Thingnes Boe sieht einige der Neurungen kritisch. Er fürchtet etwa, dass Athleten vermehrt in den Staffeln geschont werden und mehr Sportler sich für WM- ODER Weltcup-Rennen entscheiden könnten.

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